Zurückgebliebenes Gepäck: "Es stinkt in Zaventem!"

Nach dem Streik des Personals des Gepäckdienstleisters Swissport am Brussels Airport in Zaventem in der dritten Augustwoche sind die meisten der dort zurückgebliebenen rund 15.000 Gepäckstücke längst wieder bei ihren Besitzern. Doch rund 1.000 Koffer und Reisetaschen liegen noch immer am Flughafen, weil sie entweder noch nicht abgeholt wurden oder weil die Besitzer nicht ermittelt wurden. Inzwischen breitet sich dort aber ein übler Geruch aus…

In dem Teil des Brüsseler Nationalflughafens, in dem rund zwei Wochen nach dem Streik bei Swissport noch immer rund 1.000 Gepäckstücke auf ihre Abholung warten, breitete sich ein recht übler Geruch aus und inzwischen haben Reinigungstrupps dort ein Desinfektionsmittel versprüht.

Dieser üble Geruch hat sich aber nicht im gesamten Flughafengebäude verbreitet, wie Brussels Airport verlauten ließ. Nur die, die dort ihr zurückgebliebenes Hab und Gut suchen, müssen damit fertig werden… Swissport und die Flughafenbehörden gaben dazu an, Ziel sei, auch die letzten Gepäckstücke ihren rechtmäßigen Besitzern zu übergeben, doch dazu müssen diese am Airport vorstellig werden.

Wie lange der Zustand noch so bleiben soll, ist unklar. Laut Gesetz dürfen die Gepäckstücke nicht geöffnet werden, um z.B. verrottende Lebensmittel herauszuholen. Nur im Falle des Austritts von Flüssigkeiten aus einem Koffer werde ein Standartverfahren angewendet, um den Gegenstand zu vernichten, so eine Flughafensprecherin. Dies berge dann ein „biologisches Risiko“, so die Erklärung…