In Brüssel und Flandern ist was los

Dieses Wochenende bietet einige spannende Veranstaltungen in der belgischen Hauptstadt Brüssel und im belgischen Bundesland Flandern. In Brüssel findet der Tag des Offenen Denkmals statt und in Brüssel und in einigen flämischen Städten ist autofreier Sonntag. Nebenbei ist in Flandern am Sonntag auch Hafentag.

Tag des Offenen Denkmals in Brüssel

An diesem Wochenende findet in der Region Brüssel-Hauptstadt der Tag des Offenen Denkmals statt. Dabei liegt in diesem Jahr der Fokus auf dem Thema „Natur in der Stadt“.

Dazu haben auch viele Parks und Gärten geöffnet, die man sonst nicht betreten darf. Privatleute in Brüssel und Umgebung bieten z.B. Zutritt zu ihren Gärten und Gartenanlagen. Zudem machen auch Burgen und Schlösser in der Hauptstadt-Region ihre Parkanlagen öffentlich zugänglich.

Zentrum der Veranstaltung ist ein großer Infopunkt in den Sint-Gorikshallen im alten Zentrum von Brüssel am gleichnamigen Platz. Von dort aus werden Wanderungen angeboten und alle notwendige Information ist dort zu finden. Aber, dichte Wanderschuhe oder Stiefel nicht vergessen!

Flämischer Hafentag

Am Sonntag laden die flämischen Seehäfen von Antwerpen, Gent, Ostende und Zeebrügge zum jährlichen Hafentag ein, der nun schon zum fünften Mal stattfindet. Auch dieses Jahr wird dieser Tag gemeinsam mit der flämischen Landesregierung ausgerichtet.

Dieser Tag erlaubt allen Interessierten, einmal einen Blick hinter die Kulissen eines Hafens zu werfen. Jeder weiß hierzulande, dass die Seehäfen „brummen“, denn die Aktivitäten dort steigern sich fast jährlich. Doch was genau hier passiert und wer hier wo und wann seine Arbeit verrichtet, bleibt für die meisten Zeitgenossen eher verborgen. Diese Wissenslücke kann am Hafentag geschlossen werden.

Die Angebote sind breit gefächert: Ostende bietet zum Beispiel Hafenrundfahrten auf historischen Schiffen und Booten an. In Antwerpen kann ein Containerterminal besichtigt werden. In Gent kann man per Schiff im „Großdock“ einlaufen, im ältesten Dock des dortigen Hafens. Und in Zeebrügge kann man Kursen im Maritimen Ausbildungszentrum des Arbeitsamtes folgen. Hier wird zum Beispiel auf Bildschirmen virtuell die Arbeit auf der Brücke eines Hochseefrachters simuliert.

Autofreier Sonntag in Brüssel, Flandern und Wallonien

Traditionell ist der autofreie Sonntag in Belgien der Auftakt der „Woche der Mobilität“. Veranstalter dieser Woche ist das „Netzwerk Nachhaltige Mobilität“. Dabei werden in dutzenden Städten in Flandern, in Teilen Walloniens (vor allem Wallonisch-Brabant) und in Brüssel spannende Aktivitäten organisiert.

Leicht zu erraten ist, dass dies für die Radfahrer ungeahnte Möglichleiten bietet, denn ihren Weg stören dann in Brüssel z.B. „nur“ Busse und Bahnen, die man dann kostenfrei nutzen kann. Hier wird ein „Radfahrerdorf“ angeboten, eine Retro-Fahrrad-Parade (das Fahrrad wird in diesem Jahr 200 Jahre alt…).

Ähnliches bieten rund 40 Städte in Flandern. In Gent z.B. darf man mit dem Rad über den Autobahnring fahren. Autofahrer aufgepasst! Nutzen sie für Fahrten in die größeren Städte an diesem Sonntag die öffentlichen Verkehrsmittel, denn hier wird weiträumig der Autoverkehr ausgesperrt!