Brüssel und Flandern: Sonntag ohne Autos

An diesem Sonntag begann in Belgien die Woche der Mobilität. Dazu blieben mehrere Dutzend Innenstädte in Flandern autofrei. Das war auch der Fall in der Region Brüssel-Hauptstadt. Rund um die autofreien Zonen wurden zahllose Aktivitäten zum Thema Mobilität organisiert. Ganz nebenbei: Die Städte sorgten so für freie Fahrt für Radfahrer und andere antriebslose Fahrzeuge oder Sportgeräte.

Die Woche der Mobilität findet von 16. bis zum 22. September statt und steht dieses Jahr ganz im Zeichen von 200 Jahren Fahrrad. Den Startschuss dazu gab traditionell der autofreie Sonntag. Fußgänger, Radfahrer, Sportler und alle anderen nicht-motorisierten Verkehrsteilnehmer waren dazu eingeladen, die Innenstädte für sich einzunehmen.

Am Rande dieses ersten Tages der Woche der Mobilität fanden viele Animationen und Informations-Veranstaltungen rund um das Thema Verkehr statt, wie z.B. Car Sharing-Salons, Infosessions um die Elektromobilität, um alternative Verkehrsmöglichkeiten, um den öffentlichen Nahverkehr und vieles mehr.

Die Region Brüssel-Hauptstadt war an diesem Sonntag von 9:30 bis 19 Uhr für den Autoverkehr gesperrt. Fahrzeuge, die eine Erlaubnis hatten, hier unterwegs zu sein, durften nicht schneller als mit 30 km/h fahren. Dieses Tempolimit schloss auch die schnellen Elektrofahrräder ein.

Auch diese durften in den Innenstadtbereichen nicht mit vollem Tempo fahren, um andere Auto-lose Verkehrsteilnehmer, die die Straßen in ihren gesamten Ausmaß frei nutzen dürfen, nicht zu gefährden. Den ganzen Tag über war die Nutzung aller öffentlicher Verkehrsmittel in der Brüsseler Region kostenlos.

Alle Infos auf www.weekvandemobiliteit.be (in Niederländisch)