Banken mit Falschinformationen werden künftig sanktioniert

Ab dem morgigen 1. Oktober werden Banken in Belgien, die Falschinformationen bei Wohnungsbaukrediten verbreiten, sanktioniert. Das hat Verbraucherminister Kris Peeters in der Zeitung Het Belang van Limburg angekündigt.

Untersuchungen von Test-Aankoop (dt. Stiftung Warentest) haben ergeben, dass die Informationen, die der Kunde bei Aufnahme eines Kredits erhielt, in der Vergangenheit nicht immer richtig waren. Fehlerhafte Informationen erhielten die Kunden vor allem über Rückzahlungen.

"Wir haben jüngst das Gesetz zu Wohnungsbaukrediten abgeändert. Die Banken müssen den Kunden, die beabsichtigen einen Wohnungsbaukredit abzuschließen, mehr Informationen zukommen lassen. Konkret heißt das, dass man ein Dokument erhält, das alle Informationen zu den Kosten eines Kredits enthält. Damit kann der Konsument, dann besser vergleichen, bevor er einen Vertrag abschließt", erklärte Minister Peeters in der VRT an diesem Samstag.