Belgiens Katholische Kirche wird ökologisch

Die Katholische Kirche in Belgien hat sich dazu entschieden, ihren Teil zum Erreichen der Pariser Klimaziele beizutragen und möchte in Zukunft nicht mehr in Projekte investieren, die dem Umwelt- und dem Klimaschutz schaden. Die Bischofsversammlung wies alle Banken mit denen die Kirche zusammenarbeitet an, nur noch in ökologisch verantwortliche Projekte zu investieren.

Die Katholische Kirche in Belgien will sich den weltweiten Anstrengungen, die ehrgeizigen Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens zu erreichen, anschließen und dabei helfen, die Erderwärmung auf weniger als 2°C zu halten. Dies könne die Welt nur erreichen, wenn sie von Energiequellen, wie Kohle, Gas oder Öl rasch abstand nehme.

Jetzt richtete die belgische Bischofskonferenz einen Appell an die Banken und Finanzinstitute, mit denen die Kirche hier zusammenarbeitet, Investitionen in Unternehmen, die fossile Brennstoffe fördern oder umfassend nutzen, zu unterlassen, bzw. daraus möglichst auszusteigen. Man wolle ab jetzt nur noch dort investieren, wo mit dem Klimaschutz Rechnung getragen werde, hieß es dazu.

Die Banken sollten ihren Fokus auf erneuerbare Energien legen. Damit will die Kirche in Belgien mit Investitionen ökologischer Art ihren Teil zur Energiewende beitragen. Die Bischöfe gehen mit ihrem Beschluss auf eine Forderung von zwei umweltfreundlich ausgerichteten kirchlichen Verbänden ein und stoßen damit auf Zustimmung auch aus anderen entsprechenden Einrichtungen.

Diese kirchliche Selbstverpflichtung, so einige Reaktionen darauf, sende ein deutliches Signal aus und beweise der Gesellschaft, wie weit man sich engagieren könne, wenn es um Umwelt- und Klimaschutz geht.