Tourismus hat wieder Aufwind in Flandern

Im ersten Halbjahr dieses Jahres haben 10 Prozent mehr Touristen Flandern besucht als im gleichen Zeitraum des letzten Jahres. 2016 musste der Sektor nach den Anschlägen in Brüssel vom 22. März herbe Rückschläge hinnehmen. Doch auch die Anschläge zuvor in Paris hatten negative Auswirkungen auf den Tourismus.
BELGA/LALMAND

Der flämische Tourismus-Minister, Ben Weyts, hat an diesem Donnerstag neueste Zahlen bekannt gegeben. Danach habe der Sektor knapp 390.000 zusätzliche Ankünfte registriert (+10 Prozent) und seien 600.000 zusätzliche Übernachtungen gezählt worden (+6 Prozent).

Weyts zufolge erhole sich die Situation nach den Anschlägen gerade wieder. Während nach den Anschlägen vom 22. März 2016 vor allem Amerikaner und Asiaten wegblieben, hätten sie in diesem Jahr den Weg nach Flandern erneut gefunden. Die Zahl der Touristen aus den VS und Asien sei um mehr als 20 Prozent gestiegen.

Die internationalen Ankünfte stiegen zwischen Januar und Juni dieses Jahres um 13 Prozent, die inländischen um 5 Prozent.

"Die neuen Zahlen zeigen, dass sich die Erholung im Tourismussektor dauerhalft hält", sagte Weyts. Das neue Wachstum sei der harten Arbeit des Fremdenverkehrsamtes "Toerisme Vlaanderen" und vor allem dem Tourismussektor zu verdanken.