Die AXA-Bank schließt viele Filialen in Belgien

Bei der AXA-Bank in Belgien werden im Zuge einer angekündigten Umstrukturierung möglicherweise landesweit bis zu 200 Filialen geschlossen. Nach Ansicht der belgischen Wirtschaftszeitung De Tijd in Flandern und L’Echo im frankophonen Sprachraum ist damit zu rechnen, dass hunderte Arbeitsplätze gestrichen werden.

Die AXA-Bank ist mit rund 600 Niederlassungen die sechstgrößte All-Finanzgruppe in Belgien. Doch AXA hat nach eigenen Angaben unter sehr hohen Strukturkosten zu leiden.

AXA-CEO Peter Devlies bestätigte gegenüber der VRT-Nachrichtenredaktion, dass dutzende kleinere lokale und regionale Filialen aufgegeben werden. Gleichzeitig werde seine Gruppe in Zukunft allerdings in größere Niederlassungen investieren.

Devlies wollte sich gegenüber den Medien allerdings nicht zum Umfang von möglichen Entlassungen äußern und auch zum Umgang selbständig geführten AXA-Bankfilialen oder AXA-Versicherungsanbietern sagte er in diesem Zusammenhang noch nichts.