Belgische Handelsmission in der Elfenbeinküste

Am Rande einer belgischen Handelsmission unter der Leitung von Prinzessin Astrid (Foto) in der Elfenbeinküste wurde bekannt, dass das Genter Hafenunternehmen Sea-Invest seine Aktivitäten dort weiter ausbauen wird. Das Unternehmen will in den kommenden fünf Jahren rund 150 Mio. in die Häfen von Abidjan und San Pedro investieren.

Sea-Invest unterhält im Hafen von Abidjan ein Terminal, in dem in erster Linie Bulkware umgeschlagen, wird (Kaffee und Kakao). Das Genter Hafenunternehmen Sea-Invest, das in absehbarer Zeit mit dem niederländischen Hafenunternehmen in Zeeland fusioniert, ist seit Jahren in Afrika aktiv und zwar über Terminals und Konzessionen in der Elfenbeinküste, im Senegal und in Südafrika.

Eine wichtige Zusammenarbeit besteht zum Beispiel mit der nationalen ivorischen Ölgesellschaft Petroci. Jetzt will Sea-Invest in der Elfenbeinküste weiter investieren und zwar rund 150 Mio. € in den kommenden fünf Jahren. Sea-Invest-Manager Philippe Van de Vyvere gibt an, dass das bisherige Bulk-Terminal in Abidjan an die Grenze seiner Kapazitäten stoße.

Deshalb werde dort, im westlicher gelegenen Hafen von San Pedro und in der ivorischen Wirtschaftskapitale Yopougon (23 km von Abidjan entfernt) investiert, bzw. eine übergeordnete Struktur über die drei Standorte geschaffen. In Yopougon soll ein Logistikzentrum mit rund 80.000 m² Lagerfläche entstehen.

In den Augen von Sea-Invest-Manager Van de Vyvere ist die belgische Handelsmission in der Elfenbeinküste ein Erfolg und zwar nicht zuletzt dank des Einsatzes von Prinzessin Astrid und der mitgereisten Regional- und Bundesminister. Abgerundet wird diese Handelsmission mit einer Visite bei Präsident Alassane Ouattara in dessen Palast.