Flandern: Mehr Sicherheit fürs Landesparlament

Ab dem 6. November sorgen individuelle Eingangsschleusen für mehr Sicherheit im flämischen Landesparlament in Brüssel. Solche nur mit einem Badge zu öffnenden Türen werden an allen Eingängen des Parlaments in Betrieb genommen. Dieser Vorgang gehört zu einem umfassenden Plan, mit dem die Sicherheit des Gebäudes und die Kontrolle der Besucher verbessert werden soll.

Seit den Anschlägen vom 22. März 2016 auf den Brüsseler Nationalflughafen in Zaventem und die Metrostation Maalbeek im Verwaltungszentrum der belgischen Hauptstadt sorgt sich auch das flämische Landesparlament um seine Sicherheit. Seit diesem Tag wurden die Sicherheitsvorkehrungen deutlich erhöht.

So wurden in der jüngeren Vergangenheit Kameras angebracht, die alle Zugänge zum Parlamentsgebäude sichtbarer gestalteten und alle Personen, die das hohe Haus betreten, werden gescannt und müssen durch einen Metalldetektor gehen. Doch jetzt gehen die flämische Landesregierung und deren Verwaltung einen Schritt weiter.

Ab dem 6. November werden an allen Ein- und Ausgängen am Parlamentsgebäude individuelle Eingangsschleusen in Betrieb genommen. Dazu heißt es in einer Pressemitteilung: „Dies erfolgt im Rahmen der Sicherheitspolitik des Flämischen Parlaments. Wir möchten über bessere Kontrolle darüber erhalten, wer Zugang zu den Gebäuden erhält, um so mögliche Risiken zu vermeiden.“