Feuerwehr: Ausbildung für den Fall eines Anschlags

Alle in Belgien aktiven Feuerwehrleute, ob von der freiwilligen Feuerwehr oder von den Berufswehren, erhalten in der nächsten Zeit eine Ausbildung zum Verhalten im Falle eines Terroranschlags. Dieses Vorhaben des belgischen Innenministeriums ist eine Folge der Erkenntnisse, die nach den Anschlägen auf Brüssel vom 22. März 2016 gewonnen werden konnten.

Im neuen Strategiepapier von Bundesinnenminister Jan Jambon (N-VA) ist eine gesonderte Ausbildung für alle Feuerwehrleute, über die Vorgehensweise im Falle eines Terroranschlags vorgesehen. Eine solche Zusatzausbildung sollen alle Feuerwehrleute in Belgien profitieren können.

Diese Maßnahme resultiert aus dem Chaos, dass bei den Rettungs- und Hilfsdiensten nach den Anschlägen auf den Flughafen von Zaventem und die Metrostation Maalbeek in Brüssel am 22. März 2016 entstanden war.

Ziel dieser Maßnahme ist laut Jambons Strategiepapier dafür zu sorgen, dass alle Feuerwehrleute „fähig sein können, um ihre Interventionen unter den möglichst sichersten Umständen ausführen können.“

Daneben will der belgische Innenminister auch ein sogenanntes „Casualities Extraction Team“ auf die Beine stellen lassen, dass sich auf das Evakuieren von schwerverletzten Opfern von Terroranschlägen spezialisieren wird.