Die Regierung bespricht New York-Anschlag

Die belgische Bundesregierung wird sich in naher Zukunft mit dem Terroranschlag in New York am Halloween-Tag befassen. Dabei geht es in erster Linie um die Anerkennung des Anschlags als Terrorakt, was wiederum notwendig für den Umgang und den Status der Opfer zu tun hat. Bei dem Anschlag am Dienstag kam eine Frau aus Belgien ums Leben. Drei weitere Landsleute wurden zum Teil sehr schwer verletzt.

Das Kabinett von Premierminister Charles Michel (MR) ließ mitteilen, dass sich der Ministerrat der Regierung zeitnah mit der offiziellen Anerkennung des Anschlags von New York am vergangenen Dienstag befassen werde.

Durch eine offizielle Anerkennung dieses Anschlags von behördlicher Seite her in Belgien können die Opfer aus unserem Land bzw. deren Angehörige als Terroropfer angesehen werden und erhalten dadurch Anrecht auf eine entsprechende finanzielle Unterstützung oder Beihilfen bzw. Vorauszahlungen bei notwendigen medizinischen Eingriffen.

Die belgische Bundesregierung hatte ein gesetzliches Statut für Terroropfer nach den Anschlägen auf den Nationalflughafen in Zaventem und auf die Metrostation Maalbeek in Brüssel vom 22. März 2016 geschaffen.

Bei dem Terroranschlag im New Yorker Stadtteil Manhattan kamen am vergangenen Dienstag 8 Menschen ums Leben und dutzende weitere wurden verletzt. Dabei war auch eine junge Frau aus Belgien ums Leben gekommen und drei weitere Landsleute wurden verletzt. Zwei von ihnen befinden sich wohl noch stets in Lebensgefahr.