Eierkrise teurer als erwartet

Die Eierkrise wird keine 14, sondern 21 Millionen Euro kosten. Der Skandal um die Fipronil-verseuchten Hühner und Eier brach im vergangenen Sommer in Belgien und den Niederlanden aus. Der belgische Bauernbund ging von einem Schaden von 14 Millionen Euro aus. Schlussendlich wird es aber die Hälfte mehr sein.

21 Millionen wird der Fipronil-Skandal den belgischen Agrarsektor kosten. Landwirtschaftsminister Denis Ducarme hat aber ein Budget von 30 Millionen reserviert.

In den Niederlanden belaufen sich die Kosten auf 75 Millionen Euro. Fipronil ist ein Insektizid gegen Flöhe, Milben und Zecken. Obschon das Mittel in der Hühnersucht verboten ist, wurde es von Kriminellen an Landwirtschaftsbetriebe verkauft und dort eingesetzt. Die verseuchten Eier und Hühner mussten deshalb vernichtet werden.