Jobabbau bei Siemens: Belgien nicht betroffen

Der deutsche Elektro- und Industriekonzern Siemens will bekanntlich weltweit bis zu 6.900 Arbeitsplätze streichen. Davon ist in erster Linie der Bereich Energie mit der Produktion von Turbinen, Motoren und Kompressoren betroffen. In Deutschland werden sogar gleich zwei Standorte geschlossen. Doch Belgien scheint hier außen vor zu bleiben.
BELGA/RENDERS

Während die Siemens-Werke in Görlitz und Leipzig geschlossen werden und in den Abteilungen "Power Generation Services Division" und "Process Industries and Drives Division" massiv Stellen abgebaut werden, scheint Belgien noch einmal davon zu kommen.

Siemens beschäftigt in Belgien nach Angaben der Webseite des Konzerns fast 1.800 Mitarbeiter und setzt hier auf Jahresbasis rund eine Milliarde Euro um. Die hiesigen Standorte sind Brüssel, Huizingen und Löwen (Flämisch-Brabant), Mont-Saint-Guibert Wallonisch-Brabant), Zwijndrecht (Provinz Antwerpen) und Angleur bei Lüttich. Hinzu kommen noch Abteilungen in Luxemburg.

Nach Angaben der Direktionen von Siemens in Belgien und in Luxemburg haben die wettbewerbsbedingten Umstrukturierungen im Konzern für diese beiden Länder wohl keine Folgen.