Künftig mehr Polizei im Brüsseler Straßenbild

Eine Folge der Krawalle vom 11. November in Brüssel ist die Präsenz zusätzlicher Beamter in den Straßen der Hauptstadt. Ferner soll die Koordination zwischen den Polizeizonen verbessert werden. Darauf haben sich der Bürgermeister von Brüssel sowie Innenminister Jan Jambon und Justizminister Koen Geens geeinigt. Die Minister arbeiten inzwischen auch an einem Aktionsplan, um besser gegen die zunehmende Gewalt auf den Straßen vorgehen zu können.

Das ist das Ergebnis des ersten Treffens des Brüsseler Bürgermeisters Philippe Close mit Innenminister Jan Jambon und Justizminister Koen Geens.

"Wir brauchen mehr Polizisten auf den Straßen Brüssels und vielleicht auch mehr Koordination", so Close im VRT-Fernsehen. 

Um etwas gegen den Personalmangel bei der Polizei zu unternehmen, verspricht Minister Jambon, schneller Polizisten anzustellen: "Mehr Polizisten, ja. Wir werden die Einstellungspolitik reformieren und versuchen, sie effizienter zu gestalten, was zu einem schnelleren Zustrom führt. Derzeit sind die Schulen voll besetzt. Wir werden sehen, wen wir von dort nach Brüssel holen."

Daneben spielten auch die Bezirksbeamte eine wichtige Rolle. Sie seien oft schneller über mögliche bevorstehende Krawalle informiert. Ferner will die belgische Polizei die sozialen Medien besser folgen.