Puigdemont bleibt bis nach Neuwahl in Belgien

Der abgesetzte katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont (Foto) will bis nach der Neuwahl in Katalonien am 21. Dezember in seinem Exil in Belgien bleiben. Auch wenn die belgische Justiz bis dahin einer Auslieferung der Politiker an Spanien zustimmen sollte, könnte er das Urteil immer noch anfechten.

Puigdemont und vier seiner früheren Minister würden mindestens bis zum 21. Dezember und möglicherweise sogar bis Mitte Januar in Brüssel bleiben, sagte sein Anwalt Jaume Alonso Cuevillas am Samstag dem katalanischen Radiosender Rac1.

Am morgigen Montag will das Oberste Gericht in Spanien darüber entscheiden, ob zehn katalanische Unabhängigkeitsführer aus der Untersuchungshaft entlassen werden. Darunter sind acht katalonische Ex-Regionalminister. Nach einer Entlassung könnten sie am Wahlkampf teilnehmen.