Flanderns Sportjuwel für Snowboarder Seppe Smits

Der belgische Snowboarder Seppe Smits (Foto) ist mit dem Flämischen Sportjuwel 2017 ausgezeichnet worden. Smits sorgte im vergangenen Winter unter anderem mit seine Goldmedaille bei den Slopestyle-Weltmeisterschaften für Schlagzeilen. Lustigerweise wusste der trendige Wintersportler nicht, wie wichtig diese Auszeichnung in seiner Heimat eigentlich ist…

Das Flämische Sportjuwel ist eine Auszeichnung für einen Sportler oder eine Sportlerin, die im Laufe des jetzt zu Ende gehenden Jahres mit außergewöhnlichen Leistungen oder Resultaten aufwarten konnten. Dieses Jahr geht diese Auszeichnung an Seppe Smits, einen Snowboarder aus Flandern, der 2017 zum zweiten Mal in Folge Weltmeister im Slopestyle wurde. Dieser Snowboard-Stil ist übrigens eine olympische Disziplin.

Die Jury für die Wahl des Trägers des Flämischen Sportjuwels begründet ihre Entscheidung wie folgt: „Wegen seiner starken Laufbahn und wegen seinen Spitzenleistungen in einem vor-olympischen Jahr schlägt die Jury Seppe Smits als den diesjährigen Laureaten für Flanderns Sportjuwel vor.

Die Jury lobt Seppe Smits auch, weil er Belgien als Snowboardland in Szene gesetzt hat. Er ist das Gesicht einer Generation und ein Vorbild für alle jungen Sportler.“

Der preisgekrönte Snowboarder selbst musste erstmal nachschlagen, was das Flämische Sportjuwel für eine Bedeutung hat: „Ich war in Österreich, als ich den Anruf erhielt, dass ich gewonnen habe. Danach habe ich im Internet nachgeschaut, denn ich wusste nicht, was das bedeutete. Schlussendlich sollte dies ein wichtiger Preis sein.“

Seppe Smits setzte sich in der Shortlist für diesen prestigeträchtigen Preis gegen den Radprofi Greg Van Avermaet und gegen die junge Turnerin Nina Derwael durch: „Nina Derwael hat den ‚Flämischen Riesen‘ erhalten, also was das betrifft, sind die Preise gut vergeben. Nächstes Jahr können wir vielleicht tauschen.“ Mehr wird nicht drin sein, denn das Flämische Sportjuwel kann ein Sportler nur einmal in seiner Karriere entgegennehmen. 2016 war dies der Rollstuhlathlet Peter Genyn.

2017 Getty Images
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Graeme Murray/Red Bull Content Pool