Belgische Nationalbank warnt vor Bitcoin

Angesichts der heftigen Kursausschläge beim Bitcoin warnt nun auch die belgische Nationalbank vor den Gefahren der Digitalwährung. Nationalbankchef Jan Smets äußert gegenüber der VRT-Nachrichtenredaktion auch die Besorgnis, dass die Digitalwährung potenziell eine Bedrohung für die Finanzstabilität darstelle. Das Risiko sei momentan aber noch gering.

Smets riet die Anleger zu höchster Vorsicht, im schlimmsten Fall einen Totalverlust erleiden könnten, weil der Bitcoin hochspekulativ sei. Der Bitcoin werde von keiner Zentralbank oder keinem Staat als Zahlungsmittel garantiert und sei deshalb im eigentlichen Sinn keine Währung.

Der Bitcoin, der auf Plattformen im Internet gehandelt wird, ist seit Jahresbeginn massiv im Wert gestiegen: von rund 1.000 US-Dollar auf fast 20.000 Dollar, um kurz vor Weihnachten jäh in Richtung 12.000 Dollar abzustürzen. Seitdem werden mahnende Stimmen aus Politik und Notenbanken lauter.

Trotzdem sieht Jan Smets (Foto, links) eine Zukunft für eine digitale Währung. Das könne aber auch ein digitaler Euro sein, der im Zahlungsverkehr für Innovationen und Effizienzgewinne sorgen könne.