Belgische F-16 aus Syrien und Irak abgezogen

Am kommenden Dienstag, dem 26. Dezember, kehren vier F-16-Kampfjets, die im Bestand der US-geführten Anti-IS-Koalition in Syrien und im Irak eineinhalb Jahre lang Angriffe gegen Terroristen geflogen sind, nach Belgien zurück. Das bestätigte Verteidigungsminister Steven Vandeput (N-VA).

Die Kampfjets wurden im Juni 2016 in den Nahen Osten entsendet, um an der Operation „Wüstenfalke“ zur Unterstützung der internationalen Anti-Terror-Koalition teilzunehmen. Die belgischen Jets hatte damals eine niederländische Einheit abgelöst, die ein Jahr lang an dem Anti-Terror-Einsatz gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) beteiligt war.

Die Mission der belgischen Maschinen sollte eigentlich schon im Juni 2017 zu Ende gehen. Doch nachdem sich der IS zu den Terroranschlägen in Brüssel im März 2016 bekannt hatte, entschied die belgische Regierung, die Mission um sechs Monate zu verlängern.

Die Rückkehr der gegen die IS eingesetzten F-16 bedeutet aber nicht das Ende des belgischen Engagements innerhalb der internationalen Koalition, die gegen den IS in Syrien und im Irak kämpft. Die belgische Regierung beschloss am Freitag, dass 2018 insgesamt 54 Soldaten weiterhin im Irak bei Landoperationen aktiv sein werden.