De Kesel an die Römische Kurie berufen

Papst Franziskus hat den belgischen Kardinal Jozef De Kesel (70, Foto) an die Römische Kurie berufen. Dort wird der Erzbischof von Mechelen-Brüssel die Politik des Vatikans in den Bereichen Laien, Familie und Leben mitgestalten. Das meldet der Pressedienst des Vatikan.

Der Papst hatte De Kesel am 6. November 2015 zum Erzbischof von Mechelen-Brüssel und zum Belgischen Militärbischof ernannt. Bereits 2010, nach der Emeritierung von Godfried Kardinal Danneels, galt er als Kandidat für die Nachfolge im Erzbistum Mechelen-Brüssel. Die Amtseinführung De Kesels fand am 12. Dezember 2015 statt.

Im Konsistorium vom 19. November 2016 nahm ihn Papst Franziskus als Kardinalpriester mit der Titelkirche Santi Giovanni e Paolo in das Kardinalskollegium auf. Die Besitzergreifung seiner Titelkirche fand am 25. März des folgenden Jahres statt.

Am Samstag, den 23. Dezember 2017 ernannte ihn der Papst zum Mitglied des Dikasteriums für Laien, Familie und Leben an der römischen Kurie. Kardinal Jozef De Kesel teilt sich dieses Amt mit Kardinal Baltazar Enrique Porras Cardozo, Erzbischof von Merida in Venezuela und Kardinal Jean Zerbo, Erzbischof von Malis Hauptstadt Bamako.

De Kesel spricht sich für die Priesterweihe verheirateter Männer aus.