Minustemperaturen: Straßen werden gestreut

Auch in Flandern sanken die Tiefsttemperaturen in der Nacht zum Freitag auf Minuswerte, was stellenweise zu Eisglätte auf den Straßen sorgte. Örtlich fuhren die Streuwagen aus, aber aufgrund von Glatteis kam es doch zu einigen Unfällen. Dabei wurde aber niemand verletzt. Es entstand lediglich Sach- und Blechschaden.

Das flämische Verkehrszentrum warnt vor glatten Straßen und ruft die Verkehrsteilnehmer dazu auf, die Geschwindigkeiten ihrer Fahrzeuge den Wetterumständen anzupassen und genügend Abstand zu halten. Besonders auf Brücken und Viadukten kann es zu glatten Flächen kommen, warnen die Verkehrsbehörden. Das Königliche Wetteramt (KMI) in Ukkel bei Brüssel schließt sich den Eiswarnungen der Verkehrsbehörden an und ruft ebenfalls zu Wachsamkeit auf.

Die Wetter- und Verkehrsbehörden warnen die Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer überdies vor Minustemperaturen in Wallonien am Freitagnachmittag bis in die Abendstunden hinein. Das KMI gibt für die Provinzen Lüttich, Namür und Luxemburg Warnstufe „Orange“ aus, denn dort soll es zu Eisbildung und Reifglätte zwischen 13 Uhr am Mittag und 22 Uhr am Abend kommen.

Hier wird vor nicht unbedingt notwendigen Fahren mit dem Fahrzeug gewarnt, denn glatte Straßen sind dort überall wohl möglich. Dafür sorgt auch eine Niederschlagszone mit örtlich Schneeregen, die sich von Westen nach Osten über das ganze Land hinweg bewegt. Im Flachland und im Zentrum des Landes steigen die Temperaturen und es wird regnen.

Südlich von Sambre und Maas gehen die Temperaturen weiter zurück und es kann schneien. Hier gehen die Wetterbehörden von bis zu 5 cm Schnee aus. Das Wochenende zum Jahreswechsel hin wird aber von steigenden Temperaturen und von viel Regen und Windgeprägt sein. Das KMI spricht von Werten bis zu 13°C.