Küste: Wieder Sandklippen nach dem Sturm

Durch den schweren Sturm, der am Dienstag und am Mittwoch über unser Land hinweg zog, entstanden an der belgischen Nordseeküste wieder Sandkliffen nach einer Springflut. Örtlich sind diese Klippen bis zu 2 Meter hoch. Jetzt werden sie mit Hilfe von Baggern und Bulldozern wieder beseitigt.

Diese Klippen mögen eine Besonderheit sein, die vor allem Wanderer und Touristen an der Küste begeistern, doch sie bergen Gefahren, denn die können leicht weiter brechen und sie stellen auf Dauer eine Gefahr für die Sicherung der Küsten und Strände dar.

Lokal sind solche Kliffen nach dem Sturm von Dienstag und Mittwoch bis zu 2 Meter hoch, wie z.B. auch in Bredene, De Haan, Knokke und Ostende. Das Seewasser drückte durch Windgeschwindigkeiten von bis zu 7 Beaufort auf die Strände und schob den Sand derart zusammen, dass er sich meterhoch auftürmte.

Am Ende des Wintern wollen die zuständigen flämischen Landesbehörden eine Bestandaufnahme zur Höhe des Sandes an der Küste und an den Stränden anfertigen. Diese Bestandsaufnahme soll die bestehenden Modelle zum Küstenschutz in der Zukunft ergänzen.

Neben der Auftürmung von Sand sind möglicherweise auch tausende Tonnen Sand ins Meer gezogen worden, so die Feststellung. Der meiste Sand liegt jetzt wohl auf den bestehenden Sandbänken, doch so schnell wird er nicht wieder zurückkommen - auch nicht mit den Gezeiten Flut und Ebbe. Deshalb muss tonnenweise Sand neu herangeführt werden.