Zwei Tote nach Einsturz durch Gasexplosion

In Antwerpen sind am Montagabend drei Häuser nach einer Explosion eingestürzt, vier weitere Gebäude wurden ebenfalls beschädigt. Bei dem Unglück wurden 14 Personen verletzt und zwei Personen konnten nur noch tot unter den Trümmern geborgen werden. Die Hilfskräfte suchten am Dienstagmorgen nach weiteren möglichen Opfern. Im Laufe des Tages besuchten auch König Philippe und Premierminister Charles Michel (MR) den Ort des Dramas.

Die Explosion ereignete sich am Montagabend gegen 22:30 am Paardenmarkt in Antwerpen in einem Viertel unweit des Stadtzentrums. Über die Ursache der Explosion wurde am Dienstagvormittag noch spekuliert, doch Anwohner und überlebende berichten von Gasgeruch bereits vor dem Unglück. Ein Terrorakt wird nahezu ausgeschlossen, teilte die Antwerpener Stadtverwaltung mit. Am Morgen liege die Priorität beim Räumen von Trümmern, hieß es dazu weiter. Man wolle nach eventuellen weiteren Opfern suchen.

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Bei der Explosion wurden drei Gebäude völlig zerstört und vier weitere wurden stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Paardenmarkt liegt am Rand des Stadtzentrums in einem Studentenviertel. Die Hilfskräfte und die Polizei richteten um dem Platz eine Sicherheitszone ein, in die bis auf weiteres nur Anwohner begleitet hineindürfen. Bei der Explosion kamen zwei Menschen ums Leben und 14 wurden verletzt. Fünf der Betroffenen sind schwer verletzt und ein Mann befand sich noch am Dienstagmorgen in kritischem Zustand.

Antwerpens Bürgermeister Bart De Wever (N-VA) begab sich noch in der Nacht zum Ort des Geschehens. Per Twitter bedankte er sich bei den Helfern für deren Einsatz und er sicherte Betroffenen und deren Angehörigen die Unterstützung von Seiten seiner Stadt zu. (Foto unten).

Besuch des Königs

Am Dienstagnachmittag besuchten auch König Philippe und Premierminister Charles Michel (MR) den Ort des Geschehens. Dabei bedankten sie sich bei den Helfern von Polizei, Rotem Kreuz und Feuerwehr für deren Einsatz (Fotos unten). Sie teilten auch den Opfern und deren Angehörigen ihr Mitgefühl mit und gaben zu verstehen, dass man sie auch von staatlicher Seite her unterstützen werde.