Cyberkriminalität immer noch weit verbreitet in Belgien

Cyberkriminalität ist nach wie vor das am weitesten verbreitete Wirtschaftsdelikt in Belgien. Das geht aus dem jüngsten Bericht des so genannten Global Economic Crime Survey hervor. Der Bericht erscheint alle zwei Jahre.

In 53 Prozent der Fälle handele es sich um Cyberkriminalität. Die am häufigsten verwendeten Techniken seien Phishing (66%), Schadsoftware (56%) und Netzwerk-Scannen (16%), heißt es in dem Bericht.

Zwei Drittel der 62 befragten Unternehmen in Belgien gaben an, in den letzten beiden Jahren Opfer von Wirtschaftskriminalität gewesen zu sein. Die Untersuchung wurde weltweit bei 6.300 Unternehmen durchgeführt.

Nach der Cyberkriminalität folgten laut Umfrage zwei weitere Formen von Wirtschaftsdelikten: Die Veruntreuung von Vermögenswerten und der Betrug, der durch Verbraucher begangen würde.