Achtung! Eis- und Glättegefahr bis Samstag

Seit den Mittagsstunden am Freitag fällt in weiten Teilen Belgiens entweder Schnee oder gefrierender Regen. Dies führt zu Glätte und gefährlichen Situationen. Sowohl die Wetterämter, als auch die Verkehrsbehörden hierzulande warnen die Bevölkerung und die Autofahrer vor der Glätte. Die ersten Unfälle wurden bereits am späten Freitagvormittag gemeldet und beim Start des abendlichen Berufsverkehrs staute sixher der Verkehr bereits gegen 17 Uhr auf 300 km Länge.

Diese winterliche Niederschlagszone zieht aus Richtung Frankreich nach Belgien herüber und wird noch bis mindestens Samstagvormittag für Eisglätte sorgen. Das Königliche Wetteramt KMI in Ukkel bei Brüssel gibt „Code orange“ für alle Verkehrswege des Landes, sprich in allen Provinzen Belgiens aus.

Die Glätte führte bereits am Freitagvormittag zu Verkehrsunfällen in Wallonien in der Provinz Hennegau. VRT-Wettermann Frank Deboosere kündigte zudem ab Freitagnachmittag Schneefall an. Dieser Schnee bleibe angesichts von Temperaturen um den Gefrierpunkt auf jeden Fall erst einmal liegen und könne 1 bis 3 cm Höhe erreichen.

Die Streudienste im ganzen Land sind auf diese Wettersituation vorbereitet und die Salzlager sind gefüllt. Schon in der Nacht zum Freitag wurden auf den Straßen im belgischen Bundesland Flandern präventiv rund 800 Tonnen Salz gestreut. Die Verkehrsteilnehmer sind dazu aufgerufen, den Wetterentwicklungen in den Medien zu folgen, z.B. über das Autoradio.

„Code orange“ ist die dritte Stufe eines vierstufigen Warn- und Verkehrssystems bei gefährlichen Wetterumständen. Das bedeutet natürlich, dass die Lage ernst sein kann. „Code orange“ bedeutet, dass es gefährlich glatt ist und zwar für alle Verkehrsteilnehmer: Auto- und LKW-Fahrer, Rad- und Motorradfahrer und auch für die Fußgänger.

Leser der VRT-Nachrichten-Webseiten und VRT NWS-Kollegen schickten eifrig Bilder in die Redaktion. Eine Auswahl können sie hier unter dem Beitrag sehen.