Sie haben schon eine halbe Mio. Euro im Kampf gegen Krebs erlaufen

Die 100 km-Läufer in Antwerpen haben bereits eine halbe Mio. Euro gegen Krebs 'eingelaufen'. Das meldet der Veranstalter des Laufs, die Organisation "Kom op tegen Kanker" (dt.: Kampf gegen Krebs) an diesem Sonntag. Die 523.500 Euro für "Kom op tegen Kanker" werden in die klinische Krebsforschung fließen.

"Kom op tegen Kanker" will diese Veranstaltung nächstes Jahr wiederholen.

Rund 200 Teams fanden sich trotz der Eiseskälte am Start des Lauf-Events auf dem Gelände der Universität Antwerpen und dem Universitätskrankenhaus ein. Die Teams aus vier Läufern legten gemeinsam 100 Kilometer ab. Die ersten Läufer kamen gegen 12.00 Uhr am Ziel an. Das Event wird an diesem Nachmittag mit einem Auftritt von School is Cool abgeschlossen.

Jährlich erkranken mehr als 40.000 Flamen an Krebs. "Kom op tegen Kanker" will für höhere Überlebenschancen dieser Menschen sorgen und für eine bessere Lebensqualität während und nach der Behandlung. Die NGO investiert die Netto-Einkünfte des 100 km-Runs deshalb in die klinische Forschung, die einen direkten Einfluss auf das Leben und das Wohl des Krebspatienten hat und für die nur unzureichendes Interesse von Seiten der Pharmaindustrie besteht.

So unterstützt "Kom op tegen Kanker" u.a. eine große Untersuchung in der Uniklinik Antwerpen. "Dabei wird nachgegangen, inwieweit Aspirine helfen kann, einen Rückfall von Darmkrebs zu verhindern", erklärt Rik Duyck, der stellvertretende Geschäftsführer von "Kom op tegen Kanker. "Für die Industrie ist das uninteressant, weil Aspirine ein bezahlbares und patentfreies Medikament ist. Doch für uns ist das eine sehr wichtige Untersuchung. Sie könnte die Überlebenschancen und die Lebensqualität des Patienten verbessern helfen."