Busunfall Bayern: Zweitfahrer schwer verletzt

Nach dem Unfall mit einem flämischen Reisebus auf der bayrischen A3-Autobahn in der Nähe von Aschaffenburg am Karsamstag liegt nur noch der schwer verletzte Zweitfahrer in einem deutschen Krankenhaus. Insgesamt zwölf Personen wurden vom flämischen Automobilverband VAB betreut.

Zehn der zwölf Verletzten haben das bayrische Krankenhaus inzwischen verlassen. Ein elfter Verletzter wird heute mit einem Krankenwagen nach Belgien zurückgebracht und hier weiter stationär behandelt.

Der zweite Busfahrer wurde bei dem Auffahrunfall samstagfrüh schwer verletzt. Er wurde vor Ort operiert und sein Zustand ist stabil. Allerdings ist noch einer zweite Operation notwendig.

Die meisten Businsassen sind inzwischen zu ihrem Ferienziel in Nassfeld (Österreich) weitergereist. Nur wenige entschieden sich für den Abbruch ihrer Reise und die Rückkehr nach Belgien.

Der flämische Reisebus war am Samstag kurz nach Mitternacht in Richtung Nürnberg auf einen mit Glas beladener Sattelzug aufgefahren. Der LKW war relativ langsam auf der rechten Fahrspur unterwegs. Der Fahrer des flämischen Reisebusses erkannte die Situation zu spät und fuhr auf den Lkw auf. Er kam bei dem Unfall ums Leben.