Flame schaut täglich 170 Minuten TV

2017 haben flämische Fernsehzuschauer pro Tag im Schnitt zwei Stunden und fünfzig Minuten vor der Glotze gesessen. Das geht aus Statistiken hervor, die Eurodata TV auf der Fernseh-Messe im südfranzösischen Cannes vorlegte. Im Vergleich zum Vorjahr sind das drei Minuten weniger. Allerdings wird immer weniger linear Fernsehen geschaut.

Am längsten sitzen Senioren vor dem Fernseher. In der Altersklasse über 65 Jahren wird im Schnitt vier Stunden und 50 Minuten TV geschaut. Am wenigsten schauen die Zwölf- bis Siebzehnjährigen. Ihnen reicht im Schnitt eine Stunde Fernsehkonsum täglich. In der Altersklasse von 18 bis 24 Jahren liegt der Fernsehkonsum bei einer Stunde und zwanzig Minuten.

Jüngere Zuschauer schalten nicht nur seltener ein, sie bleiben auch weniger lange vor dem Apparat sitzen. Was zugleich bedeutet: Inhalte werden in dieser Altersgruppe nicht nur live genutzt, sondern zeitsouverän über Mediatheken und Youtube.

In der Wallonie wird traditionell mehr Fernsehen geschaut: Im Schnitt drei Stunden und vierzehn Minuten.

Obschon das klassische lineare Fernsehen bei den Zuschauern noch immer sehr beliebt ist, schauen Flamen aber immer mehr „Video-on-demand“: 28 Minuten täglich. Der beliebteste Fernsehtag ist der Sonntag mit mehr als drei Stunden. Die meisten schauen zwischen 19 und 23 Uhr fern, so die jährliche Untersuchung „Tendenzen im Zuschauerverhalten“.