Roundup in Belgien bald für private Nutzung verboten

Unkrautvernichter, die die chemische Substanz Glyphosat enthalten, dürfen in naher Zukunft in Belgien nicht mehr für den privaten Gebrauch verkauft werden. Solche Mittel, die auch unter dem Markennamen Roundup bekannt sind, gelten als krebserregend und sind auch in unserem Land umstritten.
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Belgiens Landwirtschaftsminister Denis Ducarme (MR) hat beschlossen, dass Unkrautvernichter mit Glyphosat in unserem Land nicht mehr an Privatkunden zur Anwendung im eigenen Garten verkauft werden dürfen.

Dieses Verbot, dass noch vor dem kommenden Sommer in Kraft treten soll, gilt allerdings nicht für Landwirte und Gartenbauunternehmer. Glyphosat, genauer das Monsanto-Produkt Roundup, ist nach Ansicht der Weltgesundheits-Organisation (WHO) „wahrscheinlich“ krebserregend.

In weiten Teilen Europas ist dieses Mittel umstritten. Möglicherweise wird der deutsche Chemieriese Bayer den Roundup-Hersteller Monsanto übernehmen. Bayer unterhält mit der Bayer Antwerpen N.V./Covestro im Industriehafen von Antwerpen eine riesige Produktions-, Lager- und Logistikanlage.