UN-Kandidatur: Belgien ist zuversichtlich

König Philippe und Königin Mathildes Besuch bei den Vereinten Nationen in New York schürt die Hoffnung Belgiens auf den begehrten nicht-ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat. Das belgische Königspaar, hier auf dem Foto mit dem Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, eröffnete unter anderem eine Ausstellung zum Ersten Weltkrieg im UN-Gebäude.

In der UN-Ausstellung zum „Großen Krieg“ zeigen Fotos, wie viele unterschiedliche Länder damals miteinander oder gegeneinander gekämpft haben und welche dieser Länder auch auf den Schlachtfeldern in Belgien zugegen waren.

Diese Ausstellungseröffnung und auch die Ansprache des belgischen Monarchen zur Eröffnung einer Friedenskonferenz bei den Vereinten Nationen sollen unser Land international als Friedensstifter kennzeichne, denn gerade Belgien weiß, was es bedeutet, Kriege zu erleben.

Vor der Ausstellungseröffnung nahmen die belgischen Delegationsteilnehmer an einer Gedenkfeier zum Ersten Weltkrieg in New York teil, zu der die Last Post-Bläser aus dem westflämischen Ypern aufspielten.

Konkurrenten für den nicht-ständigen Sitz um UN-Sicherheitsrat für 2019 und 2020 sind Deutschland und Israel. Deutschlands Außenminister Heiko Maas, der sich derzeit ebenfalls bei der UN in New York aufhält, nannte die belgische Kandidatur gegenüber VRT-Auslandskorrespondent Jan Balliauw „eine gute Kandidatur.“ Man unterstütze sich gegenseitig, so Maas.

Belgiens Außenminister Didier Reynders (MR) nutzt den Aufenthalt in New York ebenfalls für die Suche nach Unterstützung für die belgische UN-Kandidatur. Er ist der Ansicht, dass unser Land gute Aussichten habe, den Zuschlag für den Sitz im Sicherheitsrat zu bekommen. Er habe bereits einige Länder davon überzeugen können, in der geheimen Abstimmung dazu am 8. Juni für Belgien zu stimmen…

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