Brussels Airlines: Der Sozialkonflikt geht weiter

Eine Schlichtung im Sozialkonflikt bei der Lufthansa-Tochter Brussels Airlines hat am Montag zu keiner Einigung geführt. Noch bis Freitag läuft eine Streikankündigung der Gewerkschaften der belgischen Fluggesellschaft. Damit scheint ein effektiver Streik am Himmelfahrtswochenende weiter möglich. Seit Monaten sind die Mitarbeiter von Brussels Airlines mit ihrem Arbeitgeber unzufrieden.
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Die Schlichtung im Sozialkonflikt bei Brussels Airlines am Montag hat nichts gebracht. Jetzt warten die Gewerkschaften der belgischen Lufthansa-Tochter, die in die Eurowings-Gruppe integriert wird, auf eine Initiative der Direktion, um in den kommenden Tagen wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Die Streikankündigung der Gewerkschaften läuft jetzt noch bis Freitag. Findet sich bis dahin kein Lösungsansatz, tritt dass BA-Personal in den Streik.

Der Sozialkonflikt bei Brussels Airlines ist seit Monaten ungelöst. Seit mehr als einem Jahr verhandeln die Sozialpartner über neue Lohn- und Gehaltsanpassungen sowie über die Arbeitsbedingungen, sprich über Dienstpläne und Arbeitszeiten.

Vor allem das Kabinenpersonal und hier in erster Linie die Piloten fordern Anpassungen in drei Punkten: Mehr Lohn, ein besseres Verhältnis zwischen Arbeit und Privatleben und Sicherheiten in Sachen Rente. Das Rentenalter der Piloten wurde von 55 auf 65 Jahre angehoben.