Zaventem: 20.000 Küken am Flughafen vergast

Auf eine Bitte des Amtes für Tierschutz der flämischen Landesregierung hat die Feuerwehr bereits am Sonntagabend, wie jetzt bekannt wurde, 20.000 Küken in einem Container am belgischen Nationalflughafen von Zaventem vergast. Die Tiere sollten in den Kongo transportiert werden, doch der entsprechende Flug konnte nicht starten.

Nach dem Problem bei einem Flug von Brüssel in Richtung Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, blieb der Container mit den lebenden Küken am Flughafen stehen. Zwei weitere Versuche, diese Ladung an Bord eines Fluges in den Kongo zu bringen, scheiterten. Inzwischen wollte der Exporteur der Ladung die Küken nicht mehr zurücknehmen.

Der Container befand sich von der Sonne ungeschützt auf dem Flugfeld des Brussels Airport in Zaventem und niemand kümmerte sich darum, den Tieren Futter und Wasser zu bringen. Schon am Sonntagabend waren einige der Tiere bereits verendet.

Die Feuerwehr erbarmte sich der Tiere und vergaste sie vor Ort auf ausdrücklichen Wunsch der flämischen Tierschutzbehörde. Flandern erstatte Anzeige gegen den Exporteur der Küken wegen Tierquälerei.