Belgien rät Israel-Reisenden zur Vorsicht

Das belgische Außenministerium mahnt Israel-Reisende zu erhöhter Vorsicht. Grund dafür sind zu erwartende Spannungen in Jerusalem (Foto), am Westjordanland und am Gazastreifen. Am Montag sollten Touristen dort besonders vorsichtig sein, denn dann eröffnen die USA ihre neue Botschaft in Jerusalem.
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Belgien warnt Reisende bereits seit dem Beginn der Intervention der internationalen Koalition gegen die islamistische Terrorgruppe IS vor Reisen in den Nahen Osten. Davon ist Israel nicht ausgenommen.

Spätestens seit der offenen Konfrontation zwischen Israel und dem Iran und dem Austritt der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran steigt die Gefahr für Kampfhandlungen oder Anschläge auch und gerade in Israel.

Belgier, die bereits vor Ort sind oder Reisende aus unserem Land, die gerade vorhaben, dort aus beruflichen oder privaten Gründen hinzureisen, können sich beim Außenamt in Brüssel oder in der belgischen Botschaft in Tel Aviv weiter informieren. Auch das Generalkonsulat Belgiens in Jerusalem ist ein guter Ansprechpartner.

Eine Reisewarnung spricht das Außenministerium damit nicht aus, doch es wird zu besonderer Vorsicht und Aufmerksamkeit geraten. Das Außenamt in Brüssel warnt auf jeden Fall davor, sich in der Nähe von großen Menschenansammlungen oder am Rande Demonstrationen aufzuhalten. Diese seien besser zu vermeiden, so der Rat.