Unwetter trafen die Provinz Antwerpen

Am späten Dienstagnachmittag und in den folgenden Abendstunden sind Teile der flämischen Provinz Antwerpen von schweren Unwettern mit enormen Regenmassen heimgesucht worden. Am heftigsten traf es die Gemeinde Brecht (Foto), wo sogar der kommunale Katastrophenplan ausgerufen werden musste.

Am Dienstagnachmittag prasselten heftige und lange anhaltende Regenschauern auf Turnhout und den gesamten Norden Antwerpens herunter und später traf es auch die Gemeinde Brecht im Kempenland.

Nach einem heftigen Wolkenbruch stand das Wasser an einigen Stellen bis zu 40 cm hoch in den Straßen. Die Feuerwehren riegelten den Hauptort Brecht und die Teilgemeinde Sint-Lenaerts zeitweise ab, damit der Verkehr umgeleitet werden konnte.

Nach Aussagen von Bürgermeister Luc Aerts (CD&V) blieb es zum Glück „nur“ bei Wasserschäden, bzw. bei übergelaufenen Kellern und Wohnungen. Schlimmeres, wie Blitzeinschläge, gab es nicht. Die Hilfsdienste registrierten rund 100 Notrufe aus der kleinen Ortschaft.

Neben Brecht und Turnhout traf es am frühen Dienstagabend auch Brasschaat, Kapellen, Schoten und Kalmthout sowie den Bahnhof Noorderkempen. Doch alles in allem beschränkte sich die Lage auf überschwemmte Straßen. Hier gingen auch nur rund 20 Notrufe ein.