Heftige Schauern sorgen für Verkehrsprobleme

Am frühen Morgen sorgten heftige Regenschauern in weiten Teilen des belgischen Bundeslandes Flandern für Überschwemmungen und für Verkehrsprobleme. Gegen halb 10 am Morgen staute sich der Verkehr in Flandern auf insgesamt rund 410 km Länge - ein neuer Staurekord für das laufende Jahr.

Besonders betroffen waren die Provinzen Westflandern und Limburg. In den sogenannten „Flämischen Ardennen“ in Westflandern musste die Feuerwehr ab etwa halb 8 am Morgen dutzende Male ausrücken, vor allem in den Ortschaften Ronse, Oudenaarde und Kruishoutem. An den Ortsrändern war Schlamm und Erde von den Feldern aus auf die Straßen geschwemmt worden.

An der Küste traf es Ostende und Knokke-Heist, wo Straßen überschwemmt wurden und wo einige Keller von der Feuerwehr leergepumpt werden mussten. Doch auch in Teilen der Antwerpener Kempen und in Terneuzen in der niederländischen Provinz Zeeland – eine Art Enklave am Rand von Flandern, gab es Probleme. Hier musste das Rathaus nach einem Wassereinbruch geschlossen werden.

Die flämische Regionalzeitung Het Belang van Limburg meldete auf ihrer Webseite, dass ein schwerer Wolkenbruch für Staus in beiden Richtungen auf der Autobahn E313 gesorgt habe. Probleme gab es vor allem in der Umgebung von Hasselt und zwischen den Industriegebieten von Tessenderlo und Zolder-Lummen. In der Gegenrichtung war der Abschnitt Lummen-Beringen betroffen.