48.000 Beschäftigte bei internationalen Einrichtungen

Laut einer Studie des Brüsseler Regionalbüros für Statistik, BISA, stellen internationale Institutionen wie die EU 7% aller Arbeitsplätze in der Region Brüssel-Hauptstadt. Die Institutionen beschäftigen sowohl Belgier als auch Ausländer. Drei Viertel der Beschäftigten internationaler Institutionen leben in Brüssel.


Über die Studie berichten am Samstagmorgen unter anderem die Zeitungen "De Standaard" und "L'Echo".

Die Zahl von 48.000 Beschäftigten in internationalen Institutionen umfasst die Beschäftigten der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments, des Europäischen Rates, der Europäischen Schulen.... sowie die Beschäftigten von Botschaften und konsularischen Einrichtungen.

Der Löwenanteil davon liegt in nur drei Brüssele Gemeinden: der Stadt Brüssel, Elsene und Etterbeek. Bis auf wenige Ausnahmen sind die anderen Gemeinden kaum vertreten. 20% (9.600) der Mitarbeiter internationaler Institutionen haben die belgische Staatsangehörigkeit.

Die Italiener bilden die größte Gruppe der Ausländer (11% der Gesamtzahl). 9% der Mitarbeiter internationaler Institutionen sind Franzosen, 8% Spanier und 6% Deutsche.

In Brüssel arbeiten und wohnen

Die Zahl derjenigen, die in den internationalen Institutionen Brüssels arbeiten und die auch in der Stadt wohnen, ist mit 72% deutlich höher als bei den in Brüssel Beschäftigten insgesamt. Nur 41 % derjenigen die einen Arbeitsplatz in der belgischen Hauptstadt heben, leben ebenfalls in Brüssel. Die anderen sind Berufspendler.

Die Studie ergab auch, dass die Mitarbeiter internationaler Institutionen im Durchschnitt älter sind als die Beschäftigten insgesamt. 86% derjenigen, die für internationale Institutionen arbeiten, sind 35 Jahre oder älter, verglichen mit 69% derjenigen, die bei anderen Arbeitgebern in der Hauptstadt arbeiten.