Feinste Kost von Flüchtlingen zubereitet beim "Refugee Food Festival" in Brüssel

Vom 17. bis 21. Juni findet wieder das “Refugee Food Festival” in Brüssel statt. Anlässlich dieser Veranstaltung werden die besten Chefköche unter den Flüchtlingen in den Küchen von sieben Restaurants der Hauptstadt die Gäste mit feinster Kost verwöhnen. 

Die Idee kam den Veranstaltern vor drei Jahren anlässlich des Weltflüchtlingstags.  International ist es also die dritte Ausgabe, in Brüssel findet diese Veranstaltung zum zweiten Mal statt.

Sieben Restaurants in Brüssel nehmen daran teil und überlassen ihre Küchen einem Chefkoch mit Migrationshintergrund. Die Köche können für Brunchs, den Mittagstisch oder für Abendmahlzeiten und Cocktail-Abende eingesetzt werden oder aber auch zu  allen vier Anlässen.

Die Initiative entstand 2016 in Paris und wurde von der NGO Food Sweet Food gemeinsam mit der UNHCR-Agentur ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Kochkünste der Flüchtlinge hervorzuheben und damit ihre Integration zu fördern. Die Bürger sollen an einem Tisch versammelt werden und die Talente der Köche entdecken und wertschätzen.

Der Syrer Abdellbaset Alheeshan wird am 18. Juni im Restaurant "Franz" kochen. Das syrische Paar Omar und Shahla Alshawi wird im "Café Caberdouche" Hand anlegen, der Iraner Majid Akbari im "Mess" seine Künste vorführen un der aus Togo stammende  Cyrille Sowanou Kodjo bei "Humus x Horthense" mitwirken. Der Syrer Elias Eldbi wird  Cocktails im "Richard" shaken und die Syrer Abdulrahman Al-Jasem und Munir Zaitouni sind zu Gast im "Racine" und im Restaurant "Le local".

Das Refugee food festival findet auch in anderen Städten statt: In Paris, Lyon, Marseille, Straßburg, Bordeaux, Lille, Madrid, Bologna, Amsterdam, Athen, Kapstadt, New York und San Francisco.