Cedric Hatto

"Keine Bank wird Sie jemals übers Internet fragen, Ihre persönliche Geheimzahl bekannt zu geben"

In den ersten drei Monaten dieses Jahres haben mehr als 1.300 Belgier Geld verloren, weil sie über das Internetbanking bestohlen wurden. Das sind 60 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des letzten Jahres. 

In fast allen Betrugsfällen handelte es sich um Phishing. Dabei versuchen die Diebe über einen Link zu einer gefälschten Webseite an die persönlichen Daten des Internet-Nutzers zu gelangen. Sie fordern den Nutzer über E-Mails, SMS oder Whatsapp sowie über soziale Medien dazu auf, auf den Link zu klicken.

Doch genau dabei sollte jeder Nutzer stutzig werden, sagt Isabelle Marchand vom Bankenverband Febelfin: "Wenn Sie eine Email, einen Whatsapp-Bericht oder Berichte in den sozialen Medien erhalten, in denen man Sie bittet, Ihr Passwort über einen Link einzugeben, sollten bei Ihnen alle Alarmglocken losgehen, denn keine einzige offizielle Einrichtung, sicher auch keine Bank, wird Sie jemals fragen, Ihre persönliche Geheimzahl bekannt zu geben."