Flandern bleibt interessant für ausländische Investoren

Von den insgesamt 215 Investoren aus dem Ausland, die im vergangenen Jahr in Belgien aktiv wurden oder die hier Projekte anberaumt haben, entfielen 134 auf das belgische Bundesland Flandern. Wallonien und die Region Brüssel-Hauptstadt hinkten hier etwas hinterher. Vor allem die Hauptstadt Brüssel musste Federn lassen.

2016 investierten noch 47 ausländische Unternehmen in Brüssel, doch im Jahr darauf ging diese Zahl um 10 Projekte zurück, wie der EY-Barometer zur Attraktivität der belgischen Wirtschaft aufzeigt. Dies ist in erster Linie auf die immer mehr zunehmenden Probleme in Sachen Mobilität und Erreichbarkeit Brüssels zurückzuführen, wie gleich Studien in der jüngeren Vergangenheit unterstreichen.

In Flandern wird von ausländischer Seite her ein durchaus positives Investitionsklima gelobt. Hier herrsche ein stabiles soziales Klima, Unternehmen könnten auf qualifiziertes Personal zurückgreifen und das Land biete Zuschüsse und Unterstützung.

Belgien belegt im EU-Investitions-Ranking wie schon im vergangenen Jahr den 8. Rang und weist mit einem Anstieg der ausländischen Investitionen um 10 % auf Jahresbasis einen Rekordwert auf. Insgesamt brachte dies in Belgien 2017 genau 5.838 zusätzliche Arbeitsplätze. Für Flandern bedeutete dies durchschnittlich 36 neue Jobs pro Investition.