Teufel erfüllen ihre Pflicht, die Fans auch

Die belgische Nationalmannschaft, Rote Teufel, hat schon besser gespielt als in ihrem WM-Eröffnungsspiel vom Montag in Sotschi. "Das war sicher nicht unser bestes Spiel, wir standen wohl ganz schön unter Druck", gab ein ehrlicher Jan Vertonghen nach dem Match zu. Die Teufel-Fans haben trotzdem ordentlich den 3-0-Sieg gegen den WM-Neuling Panama gefeiert.

Belgien tat sich in der ersten Halbzeit schwer. Erst nach der Pause setzte sich das Team verdient mit 3:0 durch. "Und das ist im Prinzip ein gutes Ergebnis für uns. Sorgen haben wir uns nicht wirklich gemacht in der Pause, aber man geht dann doch lieber mit 2 oder 3:0-Vorsprung in die zweite Halbzeit.  Das war nicht der Fall, doch wir wussten, dass sie physisch Schwierigkeiten bekommen würden und haben Ruhe bewahrt", so der belgische Rekordspieler.

Eröffnungsspiele sind immer schwierig und gefährlich. Auf dieser Fußball-WM sind die Margen am Eröffnungsspieltag überdies klein und jede Menge Spitzenländer haben Probleme. "Auf der EM haben wir in unserem Eröffnungsspiel gegen Italien verloren und auf der letzten WM nur knapp gegen Algerien gewonnen. Heute haben wir reibungsloser gewonnen und das auch noch mit einem "clean sheet". Jetzt kommt Tunesien an die Reihe. Die ideale Situation wäre, wenn wir uns in jedem Spiel verbessern und ab der zweiten Runde absolut spitze sind. Wir arbeiten nun schon zwei Jahre darauf hin und trainieren schon seit Wochen hierfür.  Wir standen also etwas unter Stress."

Bei den Teufeln ist das Vertrauen in die eigene Leistung groß. "Das ist die beste belgische Mannschaft, in der ich je gespielt habe. Sie ist komplett, alles ist vorhanden: Die richtige Mentalität, Qualität und Erfahrung."

Dries Mertens erzielte übrigens das 1:0 in der 47. Minute, Romelu Lukaku sicherte Belgien drei Punkte mit seinen zwei Treffern in der 69. und 75. Minute.

Premier Michel und seine Frau
Mertens
Lukaku

Fans jubeln, auch in Antwerpen

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