Martinez freut sich über starke Rote Teufel

Die RotenTeufel sind nach ihrem beeindruckenden 5:2-Sieg gegen Tunesien so gut wie sicher in der zweiten Runde der WM. "Das macht uns glücklich", sagte der Trainer Roberto Martinez nach dem Spiel unserem Sportsender Sporza.

"Es ist nicht leicht, so viele Tore in zwei Spielen zu holen", betonte der spanische Trainer der Belgier, die am ersten Spieltag Panama mit 3:0 besiegt hatten. "Es ist gut, die Spieler so füreinander kämpfen zu sehen. Hinzu kommt noch ihr Talent und ihre Qualität."

Gegen Panama hatten die Roten Teufel allerdings bis zur 47. Minute warten müssen, bevor das erste Tor fiel. Gegen Tunesien eröffnete Eden Hazard schon nach sechs Minuten den Torregen. Er verwandelte einen Strafstoß in ein Tor. "Das heute war ein anderes Spiel im Vergleich zu dem gegen Panama. Die Panamaer zogen sich weit zurück und spielten strukturiert. Wir mussten eine Lösung finden. Den Tunesiern kann heute angerechnet werden, dass sie ganz schön Druck gemacht und das Match in ein offenes Spiel verwandelt haben. Wir hätten damit gerechnet, dass Tunesien gewinnt."

“Es ist gut, dass wir uns an unterschiedliche Spielweisen anpassen können. Da ist der Wunsch, Lösungen zu finden. Zwischenzeitlich hatten wir aufgegeben. Doch als wir ganz nach vorne preschten, waren wir sehr stark", lobte Martinez seine Mannschaft.

Wenn England am Sonntag nicht gegen Panama verliert – auch ein Unentschieden ist erlaubt – ist Belgien im Achtelfinale.

Mann des Spiels ist Hazard

Der Rote Teufel Eden Hazard (27) ist an diesem Samstag zum Mann des Spiels ernannt worden. Er traf in der sechsten Minute, und in der 51. Minute gelang ihm das 4:1. Roberto Martinez wechselte ihn in der 68. Minute aus. Nach dem Spiel Belgien-Panama (3:0) war  Romelu Lukaku zum Mann des Spiels gewählt worden. In dem Match traf er zwei Mal. Das gelang ihm auch im Spiel gegen Tunesien.

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