Ermittlungen: Jugendliche warfen in Brüssel Steine auf Züge

Die Brüsseler Staatsanwaltschaft ermittelt in zwei Fällen von schwerer Betriebsstörung bei der Bahn. In den vergangenen beiden Tagen hatten Jugendliche von einer Brücke in Schaarbeek aus Züge mit Steinen beworfen, wonach die belgische Bahngesellschaft NMBS/SNCB den Betrieb zwischen Brüssel-Nord und Schaarbeek unterbrechen musste.

Die Jugendlichen hatten sich die einzige Bahnbücke zwischen den Bahnhöfen von Schaarbeek und Brüssel-Nord (Foto oben) ausgesucht, um von dort aus vorbeifahrende Reisezüge jeweils zur abendlichen Stoßzeit mit Steinen zu bewerfen.

Dies führte zu deutlichen Verspätungen (Foto unten), denn um Unfälle zu vermeiden, unterbrach die Bahn den Verkehr zwischen den beiden Stationen. Und dies auf einer der meistbefahrenen Strecken des Landes…

nzwischen ermittelt die Brüsseler Staatsanwaltschaft in diesen Fällen und will herausfinden, ob beide Vorfälle miteinander zu tun haben. Dazu werden auch Kamerabilder ausgewertet. Bundesinnenminister Jan Jambon (N-VA) sagte dazu, dass den Übeltätern empfindliche Strafen drohen.

Für schwere Eingriffe in den Bahnverkehr, entsprechende Sachbeschädigung und Inkaufnahme von Personenschaden können Strafen von bis zu 15 Jahren Haft und sehr hohe Bußgelder verhängt werden.