Küste und Tourismushochburgen: Läden bald auch jeden Sonntag offen

Geschäfte an der belgischen Küste und in den touristischen Zentren im Landesinnern dürfen bald an jedem Sonntag im Jahr geöffnet sein. Dies beschlossen die Mehrheitsparteien im parlamentarischen Ausschuss für soziale Angelegenheiten. Dazu gehört auch eine Regelung zu den Beschäftigten, die an diesen Sonntagen arbeiten können.

Die Mitglieder der im Sozialausschuss vertretenen Mehrheitsparteien sind der Ansicht, dass man den Händlern an der Küste und in den anderen anerkannten touristischen Hochburgen im Landesinnern die Möglichkeit einräumen sollte, jeden Sonntag zu öffnen. Doch das bedeutet nicht gleich, dass auch alle Beschäftigten der jeweiligen Läden jeden Sonntag arbeiten gehen müssen.

Der im Sozialausschuss beschlossene Gesetzesentwurf sieht einige Grenzen in der Regelung vor. So ist dort festgeschrieben, dass ein individueller Arbeitnehmer nur an höchstens 39 Sonntagen pro Jahr arbeiten darf. Das bedeutet, dass jeder Beschäftigte in diesem Sektor garantiert an 13 Sonntagen frei hat.

Auch die Zahl der Wochenenden, an denen im ganzen Land sonntags geöffnet ist, wird angehoben. Derzeit ist dies nur an 13 Sonntagen erlaubt. Doch auch dies ist an die zugelassene Zahl der jährlichen sonntäglichen Arbeitstage gekoppelt.