Brüssel: 1.400 Teilnehmer am Protestmarsch gegen US-Präsident Trump

In Brüssel demonstrierten am Samstagabend etwa 1.400 Menschen unter dem Motto „Trump Not Welcome“ gegen den amerikanischen Präsidenten. Trump wird in der nächsten Woche zum Nato-Gipfel in Brüssel erwartet, aber die Demonstranten sähen ihn lieber nicht in der belgischen Hauptstadt.

Zu der Kundgebung hat die Vereinigung „Trump Not Welcome“ aufgerufen, zu der sich etwa 70 Organisationen aus der Friedens-, Frauen- und Menschenrechtsbewegung zusammengeschlossen haben. Sie protestiert gegen die von Trump geforderte Erhöhung der Militärausgaben und gegen seine Asylpolitik.

„Wir lehnen Trumps sexistische, rassistische und asoziale Politik kategorisch ab“, sagte eine der Teilnehmerinnen. Frieden, Migration und Klima sind wichtige Themen der Kundgebung. "Es geht nicht um den Mann selbst, sondern um die Politik, für die er steht. Eine Welt, in der Waffen willkommen sind, aber keine Flüchtlinge oder Migranten. Eine Welt, in der Kinder eingesperrt sind. Wir wollen eine andere Art von Gesellschaft", erklärte Isabelle van Brabant, eine der Initiatorinnen,.

Den Teilnehmern gefällt auch nicht, wie Trump mit Frauen umgeht. Auffällig: Eine lange Reihe von Kindern in Weiß mit einem Kuscheltier in der Hand. Eine Anklage gegen Trumps „unmenschliche Migrationspolitik“, so die Demonstranten.