Vier Kinder vor dem Ertrinken gerettet: Retter weisen Eltern zurecht

An der belgischen Küste in Blankenberge wurden am gestrigen Dienstag vier Kinder vor dem Ertrinken gerettet. Es sei knapp gewesen, heißt es. Die Retter machen die Eltern verantwortlich, weil sie zu wenig auf die Kinder aufgepasst hätten.

Die Kinder, die zwischen 10 und 11 Jahre alt sind, haben die Warnungen der Rettungsschwimmer missachtet und sind von einer starken Strömung überrascht worden. Sie sind in Richtung Felsbrocken bei einem Wellenbrecher abgetrieben worden. Sieben Rettungsschwimmer konnten gerade noch ein Ertrinken der Kinder verhindern.

Die Retter hielten den Eltern der Kinder später eine Standpauke, weil sie die Kinder nicht ausreichend beaufsichtigt haben. Das eine Paar saß im Beachclub am Strand, das andere war einkaufen gegangen.

"Eltern müssen ihre Kinder beaufsichtigen, wenn diese ins Meer schwimmen gehen, vor allem an Tagen, an denen viel los ist und an denen das Meer gefährlich ist", betont Bjorn Prasse, der Stadtbeirat, der für den Rettungsdienst in Blankenberge verantwortlich ist.