Waldbrände in Griechenland: Zahlreiche Tote und Verletzte, ein Belgier umgekommen

Die schweren Waldbrände in Griechenland haben schon über 70 Personen das Leben gekostet. Dem Auswärtigen Amt zufolge ist ein Belgier unter den Todesopfern. Mehrere andere Belgier sind noch vermisst. 

Am gestrigen Montagabend mussten mehrere Hotels evakuiert werden, weil die Flammen bis zu den Hotels vorgedrungen waren.

Ein belgischer Tourist, der sich in einem solchen Hotel aufgehalten hatte und zunächst vermisst wurde, ist tot.

Um ihn mache er sich, so Außenminister Didier Reynders noch auf Twitter an diesem Dienstagmorgen, besonders große Sorgen.  Diese Person sei nicht unter den Evakuierten gewesen. Inzwischen hat Reynders getwittert, dass diese Person umgekommen sei.

Außerdem werden in der Gegend von Mati fünf weitere Belgier vermisst.

TUI hatte am Montagabend 30 Belgier vor dem Feuer in Sicherheit gebracht. 

Piet Demeyere vom Reiseveranstalter TUI sagte in der VRT: "Die Menschen mussten in Richtung Strand flüchten. Einige mussten sich sogar ins Meer retten. Die Gefahrenzone wurde direkt abgesperrt. Unsere Reisebegleitung, die den Ort des Geschehens aufsuchen wollte, kam zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr weiter. Es wurden Boote vom Hafen in Piräus aus eingesetzt, um die Menschen zu evakuieren."

TUI berät sich nun, was mit den gestrandeten Belgiern geschehen soll.

Im Großraum Athen wurde der Notstand ausgerufen. Es handelt sich um die schwersten Brände seit mehr als 10 Jahren in Griechenland.

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