Internationaler Fernbus verunglückt: 21 Verletzte

Am frühen Mittwochmorgen ist ein französischer Fernbus auf der Autobahn E40 auf Höhe von Aalter in Ostflandern bei einem Unfall an einer Baustelle umgestürzt. Dabei wurden 21 Personen zum Teil schwer verletzt. Am Unfallort galt zeitweise der medizinische Katastrophenplan. Inzwischen ist die Fahrbahn aber wieder frei.

Der Unfall geschah am frühen Morgen gegen 2 Uhr 30, als der Fahrer des Busses die Autobahnbaustelle bei Aalter zu spät bemerkte. Dabei rammte der Bus einige Betonblöcke, die die Baustelle absicherten und kippte dabei um.

Der französische Bus befand sich auf einer Fernbusfahrt von Amsterdam nach London und war auf dem Weg zur Kanalfähre im nordfranzösischen Calais.

An Bord des Fahrzeugs befanden sich neben dem Fahrer noch 20 Fahrgäste. Darunter waren u.a. Reisende aus Irland, aus England und aus den Niederlanden. Alle Insassen wurden bei dem Unfall verletzt.

Zwei der Fahrgäste erlitten schwere Verletzungen - sie waren bei dem Unfall in ihren Sitzen eingeklemmt worden. Eine Frau soll sich in Lebensgefahr befinden. Die 19 weiteren Betroffenen wurden zum Glück nur leicht verletzt.

Die Notdienste erließen zeitweise den medizinischen Katastrophenplan. Alle Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Am Vormittag verblieben noch vier Personen im Krankenhaus. Die anderen Betroffenen wurden in einem Saal in Aalter untergebracht.

Einige der Reisenden setzen ihre Fahrt weiter fort, andere kehren wohl zurück nach Hause. Der Unfallbus ist inzwischen abgeschleppt worden und die Autobahn ist wieder für den Verkehr freigegeben worden.