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Waldbrände in Griechenland: Urlauber aus Belgien wieder zu Hause

Am Mittwochmorgen waren die ersten belgischen Touristen aus den von schweren Waldbränden heimgesuchten griechischen Urlaubsorten wieder in Belgien gelandet. Sie wurden am Flughafen von Zaventem von Freunden und Verwandten abgeholt. Inzwischen greifen auch die ersten Maßnahmen von Tour-Operator TUI, der sowohl Alternativen anbietet, als auch Urlauber repatriiert.

Die ersten belgischen Urlauber aus dem griechischen Katastrophengebiet waren in der Nacht zum Mittwoch am Brüsseler Nationalflughafen in Zaventem gelandet, wo sie von ihren Freunden und Familienmitgliedern abgeholt wurden. Sie kamen mit einem Sonderflug aus Varna in Bulgarien, der in Athen eine Zwischenlandung machte.

An Bord der Maschine war auch ein junges belgisches Ehepaar, dessen Hochzeitsreise gerademal einen Tag gedauert hatte. Danach sorgten die verheerenden Waldbrände, denen auch ein Urlauber aus Belgien zum Opfer fiel, für ein dramatisches Ende der Flitterwochen…

Der auch in Belgien aktive Reiseanbieter TUI sorgte dafür, dass den rund 30 Urlaubern aus unserem Land, die im teilweise durch das Feuer beschädigten Hotel Ramada Attica im griechischen Küstenort Mati verweilten, entweder eine Alternative angeboten werden konnte, oder dass sie wieder nach Hause zurückkehren konnten. Einige von ihnen blieben allerdings in Griechenland. TUI konnte übrigens von allen Betroffenen das Gepäck aus dem Hotel bergen.

Urlauber, die bei TUI bis Ende August einen Ferienaufenthalt im Hotel Ramada Attica gebucht haben, können sich ein anderes Reiseziel aussuchen, so der Touroperator. Andere Reiseveranstalter, wie z.B. Thomas Cook, hatten keine weiteren Urlauber aus Belgien in der Region.