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Alle Belgier aus dem griechischen Katastrophengebiet wohlauf

Das belgische Außenministerium in Brüssel teilte am Donnerstag mit, dass alle im griechischen Katastrophengebiet lebenden Landsleute wohlauf seien. Das Außenamt hatte sich auf die Suche nach fünf Landsleuten gemacht, die in der Region leben. Bundesaußenminister Didier Reynders (MR) bedankte sich per Twitter für die Hilfe der griechischen Behörde bei der Suche nach den Belgiern.

Schon am Mittwoch wurde bekannt, dass sich zwei Landsleute, die in der Region leben, die von einer verheerenden Feuerbrunst heimgesucht wurde, bei den Behörden gemeldet hätten. Am Donnerstag kam dann die offizielle Meldung, dass auch die drei noch gesuchten Belgier gefunden seien. Alle fünf Belgier aus der Katastrophenregion seien wohlauf, so die Mitteilung des Brüsseler Außenamtes.

„Ich bedanke mich bei den griechischen Behörden und beim Team unserer Botschaft in Athen für ihre Arbeit.“, twitterte Außenminister Reynders, als sicher war, dass alle Landsleute am Leben und wohlauf seien.

Bei den schweren Waldbränden in Griechenland war ein Urlauber aus Belgien ums Leben gekommen. Der 63 Jahre alte Mann aus dem belgischen Bundesland Flandern verbrachte gemeinsam mit seinem Sohn seinen Urlaub in einem Hotel in Mati, das Montagnacht vor den anrückenden Flammen evakuiert werden musste.

Die verheerenden Waldbrände an der Ostküste vor Athen forderten mindestens 79 Todesopfer. Noch immer suchen die griechischen Hilfsdienste in Mati und in Kokkino Limanaki, einer Ortschaft unweit der Hafenstadt Rafina nach weiteren Opfern.