Hitzewelle: Probleme auch für Hochseeschiffe in Richtung Gent

Der Wasserstand des Kanals Gent-Terneuzen ist durch die Hitze und die Trockenheit der vergangenen Tage auf ein derart niedriges Niveau gesunken, dass große Hochseefrachter den Hafen von Gent nicht mehr anlaufen können. Das Wasser steht 15 Zentimeter unter Normalwert und damit ist die Fahrrinne nicht mehr tief genug.

Es ist sehr außergewöhnlich, dass der Wasserpegel des Kanals Gent-Terneuzen so niedrig steht, verlautet aus Richtung North Sea Port Gent. Normalerweise beträgt dort die totale Wassertiefe 13,50 Meter, doch weil es schon lange nicht mehr ausreichend geregnet hat, sank der Pegel um 15 Zentimeter.

Das bedeutet, dass große Hochseefrachter mit einer Tonnage von mehr als 30.000 Registertonnen nicht mehr durch diesen Kanal fahren können.

Das führt dazu, dass Teile der Ladung von den Hochseeschiffen in der Schelde in andere Frachter, z.B. Binnenschiffe oder Subverbände umgeladen werden müssen, um ihren Bestimmungsort im Genter Seehafen erreichen zu können. Wie lange diese Vorgehensweise noch genutzt werden muss, hängt einzig und alleine vom Wetter ab…