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Pfefferspray und Diebstahl auf Tomorrowland?

Die belgische Polizei untersucht einen Zwischenfall mit Pfefferspray auf dem Dancefestival Tomorrowland. Das hat Tomorrowland wissen lassen. Der Zwischenfall hatte sich am gestrigen Freitagabend ereignet. Eine Ferstivalbesucherin beschreibt auf Facebook wie sie mit Pfefferspray außer Gefecht gesetzt wurde und ihr Smartphone, ihre Bankkarte und ihr Personalausweis gestohlen wurden.

Die Frau erzählte auf Facebook wie am Freitagabend jemand vor der Bühne Pfefferspray ins Publikum sprühte und das daraufhin ausbrechende Chaos ausnutzte, um mehrere Gegenstände von der Person zu entwenden. Die belgische Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Bei Tomorrowland selbst sei in dieser Sache noch keine Klage eingegangen, sagt die Sprecherin Debby Wilmsen, die die Nachricht auch nur aus den sozialen Medien hatte. Sie ließ zudem wissen, dass die Kontrollen an den Eingängen sehr streng seien und dass der Veranstalter sein Bestes geben würde, aber dass man 70.000 Festivalbesucher bei der Kontrolle eben nicht vollständig "auseinandernehmen könne". Unsere Kontrollen sind Standardkontrollen, hieß es noch. Pfefferspray sei eine verbotene Waffe in Belgien und daher unzulässig. Das stehe auch eindeutig in den Vorschriften. Wenn jemand mit einem solchen Gegenstand erwischt würde, würde ihm das Spray abgenommen. Doch es könne immer passieren, dass jemand durch das Sicherheitsnetz schlüpfe.

In der Provinzdomäne De Schorre in Boom ist seit dem gestrigen Freitag das zweite Wochenende von Tomorrowland 2018 in vollem Gange. Letzte Woche waren plötzlich verschiedene Smartphones auf dem Gelände verschwunden. Die Polizei geht von Diebstahl aus. Ermittlungen laufen und die Organisation ruft zur Vorsicht auf.

Nun ist also auch noch besagter Facebook-Bericht aufgetaucht und wieder sind Gegenstände abhanden gekommen. Dieses Mal nicht nur Smartphones.